Simbabwe
Simbabwe, ein wunderschönes Land, früher einmal die Schweiz von Afrika genannt,
hat heute vor allem zwei heimtückische Krebsgeschwüre: einmal ist es Aids, welches sich epidemiemässig
über Volk und Land ausweitet und zum anderen die sichtbare Korruption unter den Politikern und den Angehörigen
der Mehrheitspartei. Das Land erlebt die gleichen Menschenrechtsverletzungen wie der Irak, Folterungen an unbequemen
Mitmenschen, Korruption, Hunger und Epidemien. Ein Staat ohne Recht und Gesetz. Nur eines fehlt, ERDÖL.
Gold- und Erzminen, Agrarland und Viehwirtschaft interessieren offenbar niemanden, der Macht und Rückgrat hätte
diesen Zustand zu ändern. Ein touristisches Eldorado ist nicht gefragt!
Das einfache Volk leidet unter der Armut, die Kinder sind in bitterer Not. Die Schere zwischen den vielen Armen
und den wenigen Reichen öffnet sich von Tag zu Tag mehr. Auf 12 mio Einwohner kommen in der Woche mehr als
2300 Tote (Hunger, Aids). Leichen werden nicht mehr abgeholt, da die Angehörigen die Unkosten nicht bezahlen
können. Um in dieser unbeschreiblichen Not zu überleben, wird Gewalt angewandt. In diesem Land, in dem alles
vorhanden wäre; gute Infrastruktur, fruchtbarer Boden, gute Verkehrswege, macht das Versagen der Politik alles
zunichte.
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